Die Claudia C.C. Gratzer-Stiftung

Diese Stiftung und Seite befindet sich im Aufbau bzw. in Gründung. Der geplante Start soll aller Voraussicht nach am 30.03.2013 erfolgen.

(c) by Claudia Pietig© 2007 Claudia PietigClaudia C.C. Gratzer aus Testament 2007Claudia C.C. Gratzer aus Testament vom 19.11.2007

Ziele der Stiftung

Die Stiftung dient der Gründung einer Institution zur Erforschung der Ursachen und Förderung des Verständnisses und der Therapie von Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Suchterkrankungen, Essstörungen und ähnlichen therapierbaren psychischen Problemen.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt soll die Förderung der Kreativität der Kinder mittels der therapeutischen Integration von Kunstprojekten sein.

Bewusstsein für Ernährung soll ebenso gefördert werden.

Die Förderung des nachhaltigen und respektvollen Umgangs mit anderen Menschen, der Natur und den Tieren soll ebenfalls ein angestrebtes Ziel sein. Angelehnt an den Kantschen Kategorischen Imperativ, den Bishnoi sowie Manfred Kybers "Das Land der Verheißung".

Xenophobie (Fremdenangst, umgangssprachlich "Fremdenhass", "Fremdenfeindlichkeit") soll verhindert oder abgebaut werden. Dies soll einen nichtabgrenzenden Schutz von Außenseitern implizieren.

Es soll die Erforschung seltener Krankheiten gefördert werden.

Es sollen Strategien entwickelt werden, die Schulzeit für die Kinder attraktiver zu machen.

Es soll ein Austausch mit ähnlichen Institutionen stattfinden.

Es sollen aktuelle verlässliche Forschungsergebnisse regelmäßig berücksichtigt werden und behutsam Eingang in die Therapie finden.

Gedanken zur Umsetzung der Stiftungsziele

Ziel der Stiftung ist eine sichere, betreute und geschützte Unterbringung der Kinder in einer Anlage in der Natur mit integriertem Pferde-Reithof, in dem die Kinder u.a. durch betreuten Umgang mit Tieren, speziell Pferden, therapeutische Fürsorge erhalten.

Ein Teil der Fläche könnte als Biobauernhof bewirtet werden, in dem die Kinder in therapeutischer Weise mit der Natur umgehen.

Die gewonnen Bioprodukte könnten auf dem Gelände oder extern verkauft werden. Weniger um einen Teil dazu beizutragen, die Stiftung finanziell zu tragen (und Öffentlichkeitsarbeit für sie zu machen), sondern speziell auch wieder in therapeutischer Weise, so dass ein Teil der Kinder (insofern das sinnvoll ist und die Kinder nicht überfordert) den Umgang mit fremden Menschen und eigenverantwortliches Handeln übt, und daraus Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Vertrauen erfährt und gewinnt.

Es soll eine Reform der Schulsysteme angeregt werden.

Kontakte zur Politik / Legislative sind ebenso erwünscht, allerdings soll das Handeln der Stiftung überparteilich sein und rein dem Wohl der Kinder und indirekt der Gesellschaft dienen.

Junge Eltern sollen ein System an Hilfen bekommen, selber mit Problemen fertig zu werden.

Es soll an jeder Schule ein psychologischer Beratungsdienst eingeführt werden, der Schülern wie Lehrern und Eltern hilft, in regelmäßiger Einzel- wie Gruppenarbeit Probleme zu erkennen und zu lösen.

Kinder sollen früh in spielerischer theoretischer wie praktischer Erfahrung andere Kulturen und anderen kulturellen Umgang samt Hintergründe kennenlernen.

Kinder sollen mehr als bisher zu eigeninitiativem und eigenverantwortlichem Handeln und Lernen und zur Selbstmotivation angeleitet werden.

Dem fortschreitenden Verlust von praktischem Wissen bzw. praktischer Erfahrung soll entgegengewirkt werden.

Interesse für Naturwissenschaften und Philosophie soll geweckt werden.

Auf die Pubertät und deren schulpädagogischen Folgen soll verstärkt Rücksicht genommen werden.

Die Stiftung soll sich neutral gegenüber den Religionen und religionsähnlichen anerkannten Bewegungen verhalten, insbesondere konfessionell in keinster Weise gebunden sein.

Die Stiftung soll ausdrücklich mit anderen Vereinen, Institutionen und Stiftungen kooperieren, insbesondere Selbsthilfevereinen, dem Blauen Kreuz, Vereinen für Kinder mit Essstörungen, Vergewaltigungsopfern, Missbrauchsopfern, Umwelt-, Natur- und Tierschutzorganisationen.

Erststiftungssitz soll Deutschland sein. Sollte das Wirken der Stiftung in das europäische Ausland erweitert werden, so soll nach Möglichkeit Spanien im Sinne der Namensgeberin der Stiftung präferiert werden.

Über die Namensgeberin der Stiftung

Über das Leben und die Hintergründe von Claudia Caren Cathlyn Gratzer, geboren am 22.08.1966 in Bonn, gestorben am 30.03.2010 in Köln, bald mehr.

Widmung

Gewidmet der Erinnerung an "meine" geliebte Schwester Claudia C.C. Gratzer und allen jungen Menschen in Not, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Fremdbestimmtheit, Einsamkeit, Lieblosigkeit und Liebesbedürftigkeit.

„Jede große Reise beginnt mit einem ersten Schritt.“

Der soll hiermit gemacht sein.

An alle bereits jetzt zahlreich vorhandenen ideellen Förderer: Danke!

"Wer ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt,
denn jeder Mensch ist wie das ganze Universum."

Ich spende für die Ärzte ohne Grenzen, die Lobby für Mädchen - Mädchenhaus Köln e.V., das Blaue Kreuz in Köln sowie UNICEF und möchte mich hiermit vom ganzen Herzen für deren Wirken bedanken.

Der Schrei - Edvard Munch (verfremdet)

Worte zum Thema



Sucht kommt nicht von Drogen,
sondern von betäubten Träumen,
verdrängten Sehnsüchten,
verschluckten Tränen
und erfrorenen Gefühlen.
Eva Bistein / Anette Voigt-Rubio, Materialien zur Suchtprävention, Verlag an der Ruhr, Mühlheim 1991

 

Ich bin stärker als alle Armeen der Welt zusammen.

Ich habe mehr Menschen vernichtet als alle Kriege aller Nationen.

Ich habe Millionen von Unfällen verursacht und mehr Heimstätten zerstört als alle Überschwemmungen, Tornados und Hurrikane zusammengezählt.

Ich bin der gewiefteste Dieb der Welt. Ich stehle jedes Jahr Milliarden von Euro.

Ich finde meine Opfer gleichermaßen unter den Reichen und den Armen, den Jungen und den Alten, den Starken und den Schwachen.

Ich wachse zu so großen Proportionen an, dass ich alle Arbeitsgebiete überschatte.

Ich bin unerbittlich, heimtückisch, unberechenbar.

Ich bin allgegenwärtig - im Haus, auf der Straße, in der Fabrik, im Büro, auf dem Meer und in der Luft.

Ich bringe Erniedrigung, Hoffnungslosigkeit, Krankheit, Armut und Tod.

Ich gebe nichts und nehme alles.

Ich bin Dein schlimmster Feind.

Ich bin

DER ALKOHOL
Quelle: Unbekannt

Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.
Mahatma Gandhi

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
Aus einer Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree-Indianer.

Erinnere dich an die Vergangenheit, träume von der Zukunft, aber lebe heute!
Søren Kierkegaard

Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.
Wilhelm Busch

Wenn es dir möglich ist, mit nur einem kleinen Funken die Liebe in der Welt zu bereichern, dann hast du nicht umsonst gelebt.
Jack London

Wer einen anderen Menschen kennenlernt, lernt zugleich sich selber kennen.
östliche Weisheit

Träume nicht Dein Leben - lebe Deinen Traum! (Don't dream it - be it!)
u.a. Rocky Horror Picture Show

Ducunt fata volentem, nolentem trahunt.
Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es dahin.
Lucius Annaeus Seneca

Wenn Menschen aus Liebe töten können, können sie dann auch aus Hass Leben retten?
Unbekannt

Wer Unrecht, das ihm oder anderen zugefügt wird, schweigend hinnimmt, macht sich mitschuldig.
frei nach Mahatma Gandhi

Willst Du im laufenden Jahr eine Veränderung sehen, so säe Samenkörner.

Willst Du in zehn Jahren eine Veränderung sehen, so setze Bäume.

Willst Du das ganze Leben lang eine Veränderung sehen, so hilf den Menschen.
frei nach Kuan Chung Tzu

Beeindruckendes

Ruediger Nehberg - TARGET

Heinz Sielmann

Bernhard Grzimek

Cap Anamur

Ärzte ohne Grenzen

Der Weise von Bandiagara - Der große sufistische Gelehrte Tierno Bokar

Fakten


100 mal mehr Tote durch legale als durch illegale Drogen.

"Die 'weichen' Drogen wie Tabak, Alkohol und Medikamente produzieren ca. 91% aller Drogentote pro Jahr, alle Drogentote durch unter das Betäubungsmittelgesetz fallende 'harte' Drogen: Ca. 4%."

Quelle: Eigene Berechnungen und Recherchen, ca. 2003 bis 2010

Drogen-Ranking - Alkohol und Tabak gefährlicher als LSD und Ecstasy

"Alkoholmissbrauch fordert in Deutschland 42.000 Tote pro Jahr, an den Folgen des Rauchens sterben sogar 110.000 Personen jährlich. Dem stehen 1326 Menschen gegenüber, die im vergangenen Jahr am Konsum illegaler Drogen starben."

Quelle: Sueddeutsche.de, 26.03.2007

Mehr als 16.000 Alkohol-Tote pro Jahr

"Durch übermäßigen Alkoholkonsum sterben in Deutschland mehr Menschen als bei Selbstmorden und Verkehrsunfällen zusammen."

Quelle: net tribune, 28. März 2007

Alkohol ist schlimmer als LSD

"Legale Drogen sind gefährlicher als illegale. Zu diesem Schluss kommen britische Experten, die die gesundheitlichen und sozialen Folgen von diversen Drogen neu bewertet haben."

Quelle: Berliner Morgenpost, 5. Juni 2008

Studie: Alkohol und Tabak gefährlicher als LSD und Ecstasy

"In einer kürzlich veröffentlichten Studie haben britische Forscher und Experten eine neue Rangliste gefährlicher legaler und illegaler Drogen aufgestellt. Alkohol und Nikotin befinden sich demnach unter den Top Ten der gefährlichsten."

Quelle: europolitan, 27.03.2007

Medikamente verdrängen klassische Drogen

"Der weltweite Missbrauch von rezeptpflichtigen Medikamenten ist auf dem besten Wege, den Missbrauch von illegalen Drogen zu übertreffen."

Quelle: WELT ONLINE, 1. März 2007

Medikamentensucht weltweit auf dem Vormarsch

"Die Medikamenten-Sucht ist den Vereinten Nationen zufolge weltweit stark im Steigen. In den USA habe sie bereits Drogen wie Heroin oder Kokain überholt, stellte der Internationale Suchtstoffkontrollrat (INCB) in seinem Jahresbericht für 2006 fest."

Quelle: tagesschau.de, 01.03.2007

Medikamentensucht überholt Drogenkonsum

"Weltweit ist der Missbrauch von rezeptpflichtigen Medikamenten auf dem Vormarsch. In vielen Ländern übertrifft die Zahl der Medikamentensüchtigen schon die der Konsumenten von Heroin oder Kokain."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger, 01.03.07

In Deutschland schätzt man, dass ca. 1,2 Mio. Menschen von Benzodiazepinen abhängig sind

Quelle: medführer, 04.02.2010

Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland sind süchtig nach einem Medikament

Quelle: Lahn-Apotheke, 4 / 2003 (Linkziel leider nicht mehr vorhanden!)

Jahrbuch Sucht: Deutsche rauchen weniger und saufen mehr

"Beim Alkoholkonsum liegt Deutschland weltweit in der Spitzengruppe. Vor allem das Komatrinken nimmt neuen Zahlen zufolge drastisch zu. Besorgniserregend ist auch die steigende Abhängigkeit von Medikamenten - besonders bei Senioren."

Quelle: Stern, 7. April 2010

Drogenstatistik für Deutschland

Droge Abhängige Tote Kosten Steuern
Tabak 15.000.000 111.000 22,8 Mrd
Alkohol 1.600.000 42.000 40 Mrd 7,1 Mrd
Medikamente 1.500.000
Heroin, Kokain… 300.000 1.812 keine
Glücksspiel 25.000 - 130.000 1,4 Mrd

Statistik aus dem "Jahrbuch Sucht 2001" der DHS.

Quelle: Drogen-Aufklaerung, 03 / 2001

Drogentote 2005

Rauschgift 1.326 Menschen, Tabak 110.000, Alkohol 40.000.

Zwischen 1,5 und 1,9 Mio. Menschen gelten als medikamentenabhängig.

Quelle: Eigene Recherchen, ca. 2006

Alkoholwirkung bei Kindern und Jugendlichen

"Der Gebrauch und Missbrauch von Alkohol bei Teenagern ist sehr häufig und kann ernste Folgen haben. In der Altersgruppe der 15 - 24jährigen spielt bei 50% der Todesfälle (durch Unfälle, Tötungsdelikte, Suizide) Alkohol eine Rolle."

Quelle: Jugendnotmail

Aktuelle Daten und Fakten (nachlesbar im Jahrbuch SUCHT 2010):

DHS - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. - Daten und Fakten




Für Dich von uns allen liebe Claudia!

Pferde für Claudia

© 21.02.2010 D.D.D. GRATZER


Kontakt zur Stiftung:

 

© 2010 D.D.D. GRATZER

Donnerstag, 29.07.2010 0:00